| Peloponnes-Eisenbahn |
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Mit der Bahn zum Peloponnes |
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Auf dieser Seite möchte ich auf eine alternative oder nostalgische Möglichkeit hinweisen, von Athen oder Piräus über Korinth nach Patras oder den Peloponnes zu gelangen. Es handelt sich hierbei um eine von der griechischen Staatsbahn OSE betriebene Schmalspurbahn. Die Gleisanlagen sind schon recht alt und durch Neubauabschnitte der Schnellstrasse von Patras nach Athen mehrfach unterbrochen worden, so dass neue Trassen gezogen werden mussten. Trotz allem hat man versucht, den Zugverkehr durch IC-Züge und moderne Reservierungstechnik zu modernisieren. Für mitteleuropäische Verhältnisse ist alles noch recht rudimentär. Jeder Bahnübergang ist noch mit Schrankenwärter besetzt, und auch auf dem kleinsten Haltepunkt wird der Zug noch mit dem "Mann mit der roten Mütze" verabschiedet. Überflüssig, zu sagen, dass auch die meisten Weichen noch per Handbetrieb gestellt werden. Über den Fahrplan informiert die Griechische Staatsbahn.(suchen Sie ANGLIKA - für Englisch) |
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Hier zunächst mal das Streckennetz, wie es im Fahrplanheft abgedruckt ist. Es gibt im Wesentlichen zwei wichtige Strecken. Die nördliche Variante geht von Athen über Patras an der Westküste des Peloponnes entlang nach Süden über Pirgos und Kyparissia nach Kalamata. Von Korinth gibt es eine Variante über Tripolis. |
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In Athen kann am in Piräus oder am Peloponnes-Bahnhof die Reise
beginnen. Hier
sehen wir den den Fahrkartenschalter in Athen. Das nostalgische
Aussehen sollte nicht darüber hinwegtäuschen, dass hier nicht
moderne Computertechnik Einzug gehalten hat.
Man muss sich äußern, zu welchem Zug man Fahrkarten haben möchte, und es gibt hier die Möglichkeit, normale und IC-Züge zu buchen. In beiden Fällen gibt es Platzkarten. Wenn der Zug ausgebucht ist, muss man auf die nächste Verbindung warten. Die IC-Züge sind zwar klimatisiert (Zuschlag ist angesagt), man sollte sich aber hüten, hiesige Verhältnisse zu übertragen. Außer der Tatsache, das nicht überall gehalten wird, ist nur ein geringer Geschwindigkeitsgewinn zu erreichen. Der Grund hierfür sind eben die Jahrzehnte alte Gleisanlagen. Die Züge sind allgemein gut bis sehr gut besetzt. Gerade auf der Strecke Athen-Patras fahren viele Seeleute mit viel Gepäck. Immerhin gibt es in den Zügen einen Barwagen, wo es Getränke und kleine Speisen gibt.
Die Strecke nach und über den Peloponnes ist sehr abwechslungsreich. Von Athen aus, sollte man möglichst auf der linken Seite sitzen (aber das ist von der Platzkarte abhängig - ich erlebte erboste Schaffner, die auf genaue Einhaltung der zugeteilten Plätze beharrten). Der erste Höhepunkt der Reise ist ein kleiner Bahnhof nach Korinth mit Namen "Isthmos". Hier kann man von einer nahe gelegenen kleinen Brücke einen Blick auf den berühmten Kanal von Korinth werfen. Auf der Hälfte der Strecke nach Patras kommt man nach Diakopo. Hier beginnt eine Zahnradbahn nach dem Kloster Mega Spileo und Kalavrita, das durch ein Massaker im 2. Weltkrieg traurige Berühmtheit erlangte. In Patras halten die Züge unmittelbar am Hafen, so dass es ein Leichtes ist, von und zu den Fähren nach Italien und den Inseln Kefallonia und Ithaka zu gelangen.
Eine Alternative ist die Strecke von Korinth über
Argos und Tripolis. Bei Zevologatia erreicht die Strecke die
vorher beschriebene Route über Patras und Pirgos.
Hier noch ein Blick auf einen ruhigen Provinzbahnhof
südlich von Pirgos Abschließend noch ein Surf-Tipp für weitergehende Informationen. Eisenbahnfreunde und solche, die es werde wollen finden auf der dieser Seite unter anderem auch eine ausführliche Beschreibung über die Peloponnes-Strecken
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Letzte Aktualisierung : Februar 2003 Copyright © 2003 All rights reserved |
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